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Re: Pro Unit ohne Interpreter? Kategorie: CC-Pro Unit & Appl.Board (von Franz-Peter - 13.06.2011 18:22)
Als Antwort auf Re: Pro Unit ohne Interpreter? von hal - 12.06.2011 18:34
Ich nutze:
C-Control Pro Mega32, C-Control Pro Mega128, CC-Pro 128 Application Board
> > > > Hallo,
> > > > auch ich ĂŒberlege derzeit zumindest teilweise auf AVR Studio umzusteigen. Die Conrad Lösung ist zwar
> > > > schön einfach, und in vielen FÀllen auch ausreichend. Es gibt aber ein paar Vorhaben, die ich im
> > > > derzeitigen Zustand mit Compact-C nicht realisieren kann.
> > > > Den oben angesprochenen Loader habe ich auch schon gefunden. Da gibt es aber fĂŒr mich noch 2 offene
> > > > Punkte, die mir unklar sind. Vielleicht weis einer von Euch ja da Bescheid:
> > > > 1) Interrupts
> > > > Soweit ich weis, liegen die Interruptvektoren bei der C-Control im Bootlader Bereich. Da kommt man
> > > > also nicht dran. Über das IVSEL - Bit sollte man die aber wieder an den Flash-Anfang schieben können.
> > > > Man muss ja eh alle Interruptroutinen selber schreiben - den Interpreter gibt's ja nicht mehr.
> > > > 2) Debugging
> > > > Ohne die Möglichkeit eines ordentlichen Debuggings kann man keine komplexe Software schreiben. Das
> > > > Debugging der C-Control basiert aber auf dem Interpreter. AVR Studio nutzt die JTAG- Schnittstelle.
> > > > Kann man die mit dem Loader geladenen Programme ĂŒber JTAG debuggen?
> > > >
> > > > Auch ich bin der Meinung, dass Conrad da ein schönes StĂŒck HW anbietet. Wenn mann mit dem Interpreter
> > > > aber nicht auskommt, bleibt vielleicht doch nur komplett Löschen und per AVR Studio / JTAG laden und
> > > > debuggen - ohne RĂŒckwegmöglichkeit zum Interpreter.
> > > > Klar ist aber auch, dass die Programmierung deutlich komplexer wird, da man jetzt wirklich alles
> > > > selbst machen muss. Es gibt ja keinen Interpreter mehr, der einem einen (sicher nicht unerheblichen)
> > > > Teil der Arbeit abnimmt.
> > > > Gruß
> > > > Franz-Peter
> > >
> > > Hallo Franz-Peter,
> > > das mit dem komplett Löschen ist nicht richtig,
> > > hier ein Ausschnitt aus der Beschreibung vom Loader:
> > >
> > >
> > > Mit dem Programm kann man Hex-Files die man z.B mit AVR-Studio erstellt
> > > hat auf die C-Control Pro raufspielen, ohne dass dessen Bootloader
> > > gelöscht werden muss. Man könnte somit also immer noch Programme mit der
> > > Conrad IDE entwickeln.
> > >
> > > Warum der Aufwand?
> > > Ganz einfach, mit der Conrad IDE lÀsst sich nur Interpretiertes C
> > > (Compact-C) schreiben, was unnötig Rechenleistung verschwendet.
> > >
> > > Warum nicht gleich einen "normalen" Atmega128 verwenden?
> > > Hier auch ein bisschen Werbung fĂŒr Conrad: Derzeit bietet Conrad mit dem
> > > Probot Einsteigerset mit ca 62€ ein sehr gĂŒnstiges Komplettset zum
> > > Einstieg in die Mikrocontrollertechnik an. Im Vergleich zum Asuro ist
> > > der Mikrocontroller (basierend auf dem Atmega 128) deutlich
> > > leistungsfÀhiger und die Sensorenpalette ist auch umfassender
> > > aufgestellt.
> > >
> > > Um die CC-Pro nun mit dem eigenen Hexfile zu Programmieren kann man
> > > immer noch das mitgelieferte Programmierkabel (beim ProBot
> > > praktischerweise auch noch USB) verwenden (das Programm verwendet ja
> > > auch noch den gleichen BootLoader ^^).
> > >

> > >
> > > Also kein Risiko!
> > >
> > > Viele GrĂŒĂŸe
> > > Jo
> > Hallo Jo,
> > ja das habe ich schon auch gelesen. Ich bezweifle ja auch gar nicht, dass man mit dem Loader ein
> > kompiliertes Programm in die C-Control laden kann. Wenn es fehlerfrei geschrieben ist, wird es dann
> > sicher auch ordnungsgemÀss ablaufen. Mein Problem ist das Debugging. Wie finde ich Fehler in dem
> > Programm? Leider habe ich es noch nicht geschafft komplexe Programme auf Anhieb fehlerfrei hinzu-
> > bekommen. Lt. Datenblatt dĂŒrfte das OnChip Debug System auf der C-Control nicht mehr funktionieren,
> > da sicher Lock-Bits gesetzt sind (Habe ich vorhin in einem Posting geschrieben, dass sich mit deinem
> > ĂŒberschnitten hat).
> > Da bleibt dann nur komplettes Löschen des Chips - womit der Bootloader dann halt auch weg ist.
> > Erst dann dĂŒrfte es möglich sein, mit AVR Studio auch zu debuggen.
> > Gruß
> > Franz-Peter
>
> hui, da hab ich was angestoßen.
> ich bin absoulter Laie. Ist es nicht möglich aus dem mega128 Controller auf
> der Unit einfach einen ATmega128 wie im Lieferzustand zu machen? Mir
> persönlich wÀre es egal, wenn ich nicht mehr als CC Unit verwenden kann.
>
klar, grundsÀtzlich schon. Du musst ihn halt mit einem Programmer komplett löschen (ChipErase).
Damit werden die LockBits gelöscht, aber eben auch alle gespeicherten Programme, also auch der
Bootloader. Einen RĂŒckweg gibt's dann nicht mehr. Sieh mal diesen Thread:
http://ccpro.cc2net.de/forum/index.php?show=6090
Da wurde das Thema schon mal diskutiert. Vor allem die Pinbelegung ist wichtig, da die SPI
Schnittstelle des Mega128 beim Programmieren an anderen Pin's liegt als im Normalbetrieb.
Gruß
Franz-Peter
P.S. FĂŒr den Einstieg ist die Conrad CC-Pro Umgebung aber sicher einfacher als AVR Studio.
Oder bezog sich dein 'absoluter Laie' nur auf die CC-Pro und nicht allgemein auf Mikroprozessoren?


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